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Wladimir Kalanov - Wissen ist Macht
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Der große Mathematiker des 18. Jh. Leonhard Eiler begriff die Maßstäbe des Verstandes von Lomonossow und die Tiefe seiner wissenschaftlichen Verallgemeinerungen, indem er "die glückliche Fähigkeit von Lomonossow, die Grenzen der wahren Erkenntnis der Natur zu verbreiten", hervorgehoben hatte.

 

Der bedeutende deutsche Physiker Christian Wolf sah in Lomonossow "eine der hellsten Hoffnungen der russischen Wissenschaft".

 

Wahrscheinlich aber sagte Alexander Puschkin maximal treffend: "Lomonossow war der große Mann. Zwischen Peter I. und Katharina II. ist er ein eigenartiger Mitstreiter der Volksbildung. Er hat die erste Universität gegründet. Besser zu sagen, war er selber unsere erste Universität".

 

M.W. Lomonossow - der große russische Gelehrte.

© "Wissen ist Macht".

... Der Jugend gibt die Wissenschaft  die Nahrung,
Dem   Alter   gibt   sie   Labsal,   Halt   und  Trost,
Sie gibt zum Lebensglück die nützliche Erfahrung,
Sie ist dein Schutz beim Kummer, beim Verdruß...

Die Reise nach Freiberg der russischen Studenten hat fünf Tage gedauert. Im Juli 1739 sind sie in Freiberg angekommen. Freiberg war das alte Bergbauzentrum Sachsens.

Unter Leitung von Henkel mussten die Studenten den Bergbau und Metallurgie sowie praktische und theoretische Chemie erlernen. Die Ausbildung begann mit dem Erlernen von Mineralogie und Metallurgie. Der praktische Unterricht bildete die Grundlage der Ausbildung, d.h. die Besuche der Bergwerke und der Hütten wurden von ausführlichen Erläuterungen der Produktionsprozesse begleitet. Die Erklärungen der praktischen Fragen aber trugen keine genügende wissenschaftliche Tiefe. Der scharfsinnige Lomonossow hat es sofort bemerkt. Henkel konnte die komplizierten metallurgischen Prozesse nicht wissenschaftlich korrekt erklären, da dies das damalige Niveau der Naturwissenschaften nicht erlaubte. Gleichzeitig machte Henkels Laboratorium einen großen und guten Eindruck auf Lomonossow. Hier in Freiberg verstand und schätzte der künftige große Gelehrte die Bedeutung der Experimentalbasis für die wissenschaftlichen Forschungen. Gerade deshalb strebte Lomonossow beharrlich nach der Gründung des chemischen Labors an der Petersburger Akademie der Wissenschaften, nachdem er nach Russland zurückgekehrt war.

Etwa ein Jahr dauerte Lomonossows Unterricht bei Henkel. Viele nützliche Kenntnisse erwarb er hier: Organisation des Bergbaus, Mineralogie und Kristallbau. Hier entwickelte er sein Interesse für chemische Laboruntersuchungen.

Außer dem Erlernen des Bergbaus machte sich Lomonossow in dieser Zeit oft Gedanken zur Theorie des russischen Dichtens. Anlässlich des Sieges der russischen Truppen über die Türken im August 1739 schrieb Lomonossow die Ode "Zur Bemächtigung von Chotin". Der berühmte russische Literaturkritiker Wissarion Belinski hat diese Ode hoch geschätzt und nannte sie den Beginn der russischen Literatur nannte.

Zwischen Henkel und seinen Schülern aber entstanden ziemlich oft Missverständnisse, die sich bald zu einem scharfen Konflikt entwickelten. Dessen Hauptgrund war die nichtrechtzeitige Absendung der Geldmittel für die Unterhaltskosten der Studenten aus Petersburg. Die Akademie der Wissenschaften schickte das Geld unmittelbar an Henkel, damit er persönlich, und nicht Studenten, für alle ihre Kosten wie Miete, Heizung, Beleuchtung und Nahrung bezahlte. Die Studenten saßen oft auf dem Trocknen. Die kleinliche Bevormundung und schwere Lebensverhältnisse bedrückten Lomonossow.  Er war von Natur aus hitzig und konnte seine Abneigung gegenüber dem deutschen Pedantismus nicht verheimlichen. Auch der Unterschied in der Weltanschauung und die Unzufriedenheit mit dem Unterrichtssystem beschleunigten den Abbruch der normalen Beziehungen zwischen Lomonossow und Henkel. Anfang Mai 1740, nach einem Streit mit Henkel, verließ Lomonossow Freiberg, um nach Russland zurückzukehren. Er hatte kein Geld für den Rückweg. Seine Hoffnungen auf die Hilfe seitens russischer Gesandter in Deutschland und Holland gingen nicht in Erfüllung.

Die Reise nach Freiberg der russischen Studenten hat fünf Tage gedauert. Im Juli 1739 sind sie in Freiberg angekommen. Freiberg war das alte Bergbauzentrum Sachsens.

Unter Leitung von Henkel mussten die Studenten den Bergbau und Metallurgie sowie praktische und theoretische Chemie erlernen. Die Ausbildung begann mit dem Erlernen von Mineralogie und Metallurgie. Der praktische Unterricht bildete die Grundlage der Ausbildung, d.h. die Besuche der Bergwerke und der Hütten wurden von ausführlichen Erläuterungen der Produktionsprozesse begleitet. Die Erklärungen der praktischen Fragen aber trugen keine genügende wissenschaftliche Tiefe. Der scharfsinnige Lomonossow hat es sofort bemerkt. Henkel konnte die komplizierten metallurgischen Prozesse nicht wissenschaftlich korrekt erklären, da dies das damalige Niveau der Naturwissenschaften nicht erlaubte. Gleichzeitig machte Henkels Laboratorium einen großen und guten Eindruck auf Lomonossow. Hier in Freiberg verstand und schätzte der künftige große Gelehrte die Bedeutung der Experimentalbasis für die wissenschaftlichen Forschungen. Gerade deshalb strebte Lomonossow beharrlich nach der Gründung des chemischen Labors an der Petersburger Akademie der Wissenschaften, nachdem er nach Russland zurückgekehrt war.

Etwa ein Jahr dauerte Lomonossows Unterricht bei Henkel. Viele nützliche Kenntnisse erwarb er hier: Organisation des Bergbaus, Mineralogie und Kristallbau. Hier entwickelte er sein Interesse für chemische Laboruntersuchungen.

Außer dem Erlernen des Bergbaus machte sich Lomonossow in dieser Zeit oft Gedanken zur Theorie des russischen Dichtens. Anlässlich des Sieges der russischen Truppen über die Türken im August 1739 schrieb Lomonossow die Ode "Zur Bemächtigung von Chotin". Der berühmte russische Literaturkritiker Wissarion Belinski hat diese Ode hoch geschätzt und nannte sie den Beginn der russischen Literatur nannte.

Zwischen Henkel und seinen Schülern aber entstanden ziemlich oft Missverständnisse, die sich bald zu einem scharfen Konflikt entwickelten. Dessen Hauptgrund war die nichtrechtzeitige Absendung der Geldmittel für die Unterhaltskosten der Studenten aus Petersburg. Die Akademie der Wissenschaften schickte das Geld unmittelbar an Henkel, damit er persönlich, und nicht Studenten, für alle ihre Kosten wie Miete, Heizung, Beleuchtung und Nahrung bezahlte. Die Studenten saßen oft auf dem Trocknen. Die kleinliche Bevormundung und schwere Lebensverhältnisse bedrückten Lomonossow.  Er war von Natur aus hitzig und konnte seine Abneigung gegenüber dem deutschen Pedantismus nicht verheimlichen. Auch der Unterschied in der Weltanschauung und die Unzufriedenheit mit dem Unterrichtssystem beschleunigten den Abbruch der normalen Beziehungen zwischen Lomonossow und Henkel. Anfang Mai 1740, nach einem Streit mit Henkel, verließ Lomonossow Freiberg, um nach Russland zurückzukehren. Er hatte kein Geld für den Rückweg. Seine Hoffnungen auf die Hilfe seitens russischer Gesandter in Deutschland und Holland gingen nicht in Erfüllung.

Auf der Internetseite der heutigen „Technischen Universität Bergakademie Freiberg“ wird der Aufenthalt Lomonossows als der „erste, sicherlich bedeutendste Besuch eines russischen Gelehrten in Freiberg“ bezeichnet. (http://tu-freiberg.de/presse/veranst/rohstforum/geschichte.html)

Lomonossow ist im Sommer 1740 in Deutschland umhergewandert und hat viel Schweres erlebt. Er wurde gezwungen, seine Nationalität zu verheimlichen und sich als deutscher Student auszugeben.

Später schrieb Lomonossow über diese Periode seines Lebens: "Ich habe so viele Gefahren und Not auf dem Weg ertragen, dass ich mich nur mit Angst daran erinnern kann."

Eines der Abenteuer, die Lomonossow damals erlebt hat, sollte hier unbedingt erwähnt werden.

Wahrscheinlich wissen nicht alle unsere Leser, dass Lomonossow im Sommer 1740 beinahe zu einem Angehörigen der Garde vom preußischen König Friedrich-Wilhelm I. wurde. Ja, was er nicht alles erlebt hat! Eines Tages beschloss Lomonossow nicht weit von Düsseldorf in einer Herberge zu übernachten. Großer Wuchs und kräftige Statur des russischen Pomoren zogen die Aufmerksamkeit eines preußischen Offiziers auf sich, der für die Garde des Königs Friedrich-Wilhelm I. Rekruten warb. Betrügerisch wurde Lomonossow in die preußische Garde angeworben. Zusammen mit anderen Rekruten wurde er in die Festung Wesel gebracht. Von dort war es sehr schwierig, die Flucht zu ergreifen. Auf Fahnenflucht drohte ihm strenge Strafe bis hin zum Zuchthaus. Aber unter keinen Drohungen konnte sich Lomonossow mit der Uniform des preußischen Gardisten aussöhnen. Er hat den Fluchplan sorgfältig durchdacht und vorbereitet.

Nur mit großen Mühen ist es ihm gelungen, die Festung Wesel zu verlassen. Nachdem Lomonossow dem preußischen Militärdienst entgangen war, zog er in die Stadt Marburg und setzte seine Bemühungen fort, um nach Russland zurückzukehren. Trotz der Unbestimmtheit seiner Lage beschäftigte er sich mit den Wissenschaften, darunter mit Mathematik.

Erst im Mai 1741 hat Lomonossow aus der Petersburger Akademie der Wissenschaften die Anordnung für die Heimkehr erhalten.

 

>>>Lesen Sie weiter: Die Marburger Studienzeit des russischen Universalgelehrten Michail Lomonossow. (Teil 5).

M.W. Lomonossow. Kinderjahre und erste Schritte zum Wissen Der Weg in die Wissenschaft [1 2 3] Die Marburger Studienzeit des russischen Universalgelehrten Michail Lomonossow Tätigkeit in der Petersburger Akademie der Wissenschaften Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tätigkeit von M.W. Lomonossow [Physik und Chemie. Die Werke in der Astronomie und der Optik. Geologie und Mineralogie. Erschließung des Nordens. Die Arbeit an die Erschließung der Naturschätzen Russlands. Geschichte und Wirtschaft. Philologie, Literatur, Mosaikkunst.]

 
 
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