Main pageAddThis Social Bookmark Button Contacts News About us Our plans Map Guestbook
Wladimir Kalanov - Wissen ist Macht
counter
Schriftgrad:

>>To find: on:

Kurz:

Die Gesetze von Newton.

Newtons erstes und zweites Gesetz, in Latein, aus der Originalausgabe der Principia Mathematica von 1687.

Newtons erstes und zweites Gesetz, in Latein, aus der Originalausgabe der Principia Mathematica von 1687.

 

Erstes Newtonsches Gesetz:

 

    

Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.

    

 

In der klassischen Mechanik entspricht das erste Newtonsche Gesetz den Gleichgewichtsbedingungen.

 

Zweites Newtonsches Gesetz:

 

    

Die Änderung der Bewegung einer Masse ist der Einwirkung der bewegenden Kraft proportional und geschieht nach der Richtung derjenigen geraden Linie, nach welcher jene Kraft wirkt.

    

 

F = ma.

Dabei ist F — die Kraft, m — die Masse, а — die Beschleunigung.

 

Drittes Newtonsches Gesetz:

 

    

Kräfte treten immer paarweise auf. Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleich große, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A (reactio).

    

Das dritte Newtonsche Gesetz wird auch lex tertio, Wechselwirkungsprinzip, Gegenwirkungsprinzip, oder Reaktionsprinzip genannt.

F 21=— F12

Das Wechselwirkungsprinzip wird auch als Prinzip von actio und reactio oder kurz „actio gleich reactio“ (lat. actio est reactio) bezeichnet.

 

 

Isaac Newton (1643 – 1727).
(Teil 2)

© Wladimir Kalanov,
"Wissen ist Macht".

 

Die Spiegelteleskope des NewtonsDie Hauptergebnisse und die Folgerungen aus seinen Arbeiten auf dem Gebiet der Mechanik hat Newton in dem fundamentalen Werk «Mathematische Grundlagen der Naturphilosophie» (1687) dargelegt. Dieses Werk enthielt viele Begriffe und Termini, die im weiteren in der wissenschaftlich-technischen Literatur, sowie bei den theoretischen und angewandten Forschungen zu Hauptbegriffen der Mechanik geworden sind, zum Beispiel Raum, Zeit, Kraft, Kräftenzerlegung, Masse, Schwerpunkt, Bewegungsimpuls, Trägheit. Das letzte (Trägheit) wurde teilweise von Rene Descartes übernommen, was keinesfalls ein Plagiat war. Ohne die angeführten Begriffe ist die Entwicklung der technischen Wissenschaften überhaupt nicht denkbar.

Der bekannte russische Akademiemitglied Sergei Wawilow schrieb: “In der Geschichte der Naturwissenschaften gab es kein mehr bedeutendes Ereignis, als die Erscheining der «Grundlagen» von Newton. Die Newtonsche Lehre über Raum, Zeit, Massen und Kräfte stellte ein gesamtes Schema für die Lösung der beliebigen konkreten Aufgaben in Mechanik, in Physik und in Astronomie dar. Die klassische Physik entstand nach dem Vor – und Ebenbild der «Grundlagen».“

Diese begeisterte Einschätzung ist ganz gerecht. Wir möchten aber bemerken, dass sich die Vorstellungen Newtons von Bewegung, Raum und Zeit auf der traditionellen Naturphilosophie und auf seinen Religionsansichten gründeten. So erklärte Newton alle Naturerscheinungen (wie es die Naturphilosophie lehrt) zuerst mit der Bewegung materieller Teilchen durch ein ätherartiges Medium.

Dann ging er einen schweren Weg zur Auffassung der Anziehungskraft, die an die bewegenden Körper wirkt und mit der Entfernung abnimmt (mit dem Quadrat der Entfernung von einem Brennpunkt). Schließlich kam Newton auf den Gedanken der universellen Wirkung der Schwerkraft.

1679 erfolgte zwischen Newton und Robert Hooke ein kurzer Briefwechsel, der die Theorie der Planetenbewegung betraf. Robert Hooke, der Autor des bekannten Elastizitätsgesetzes, war damals einer der führenden Funktionären der Royal Society. Unerwartet wurde dieser Briefwechsel von Robert Hooke ausgenutzt, um Newton unbegründet des Plagiats zu beschuldigen. Bis zu Hookes Tod blieben die beiden unuversöhnlich.

Als religiöser Mensch führte Newton die Eigenschaften des Raums und der Zeit nur auf die Gotteshandlung zurück. Durch das Sensorium Gottes geschehe alles. «Er (Gott) machte den Raum und die Dauer aus. Die absolute Zeit, die unbeeinflussbar und gleichmäßig fortschreite, und der absolute Raum, der univeränderlich feststehe, seien für den Menschen nicht sinnlich wahrnehmbar da sie direkte Prädikate Gottes darstellen. Dadurch aber seien erst die relativen Masse der Zeit und des Raumes möglich, mit denen sich der Mensch zur Beschreibung seiner Welt zufriedengeben müsse.»

Newton Vorstellungen von absolutem Raum und absoluter Zeit herrschten über Philosophie und Naturwissenschaft bis zu Albert Einsteins Relativitätstheorie.

In der Zeit, wo Newton in seinem Dorf weilte, beschäftigte er sich nicht nur mit der Gravitation, sondern auch mit der Mathematik. Keine Lernmittel und Bücher waren dort vorhanden, aber Newton legte die Hände nicht in den Schoß. Im Gegenteil arbeitete er aktiv. Als Ergebnis hat er die Grundlagen der Infinitesimalanalyse, sogenannte «Fluxionsmethode» entwickelt, die zur Basis der künftigen Differential – und Integralrechnung geworden war. Newton verbesserte diese Methode später, als er in Cambridger Universität die Mathematik unterrichtete.

Die ähnliche Methode erarbeitete von 1670 an der bekannte deutsche Mathematiker Gottfried Leibniz. Er nannte seine Methode «Differentialrechnung». Zwischen Newton und Leibniz entstand ein Prioritätsstreit, der bis zum Tode Newtons anhielt.

Heute gilt es als erwiesen, dass die beiden Wissenschaftler ihre Methoden unabhängig voneinander entwickelten. Allerdings war die Newtonsche Methode für die Benutzung weniger passend im Vergleich zu deutlicher Theorie der Differentialrechnung, die von Leibniz entwickelt wurde. In den «Grundlagen» verwendet Newton die Differentialrechnung noch nicht, denn er war der Meinung, damalige Leser zur Auffassung dieser Rechnung nicht fertig wären. Deshalb nutzte er für den Beweis seiner Theoreme eine syntetische Mischung von geometrisch-algebraischen Konstruktionen, die nur für Fachleute verständlich waren. Zwei spätere Ausgaben der «Grundlagen» (1713 und 1726) änderten nichts in den geometrisch orientierten Darlegungen Newtons. In diesem Zusammenhang müssen wir die große Arbeit erwähnen, die Emilie du Chatelet gemacht hatte. Sie hat das Newtons Werk ins Französische übersetzt, die geometrische Darlegung in die von Leibnitz entwickelte Notation der Differentialrechnung übertragen, sowie den Text mit eigenen wesentlichen Kommentaren ergänzt. Erst nach solcher Überarbeitung wurden die «Grundlagen» auf dem Europäischen Kontinent bekannt. Es geschah ungefähr im Jahre 1748.

Ohne die Infinitesimalrechnung wären die überzeugenden Erfolge Newtons in der klassischen Mechanik kaum möglich.

Bevor Newton die Entdeckungen in Mechanik machte, hat er bereits von seinen Studienjahren an die Forschungen und Versuche in Optik durchgeführt. Er untersuchte die Lichtbrechung und die Lichtzerstreuung. Seine Experimente mit Lichtspalt und Prisma haben bewiesen, dass weißes Licht zusammengesetzt ist und durch das Glas in seine Farben zerlegt wird. Die Bedeutung der Entdeckung von Diffraktionsbild (sog. „die Newtonsringe“) wurde in gehörigem Maß erst im 19. Jahrhundert geschätzt, als die Methode der Spektralanalyse entwickelt wurde. Bekanntlich wird mit dieser Methode die Zusammensetzung der Stoffe und der Körper (darunter der Himmelskörper) untersucht. Dies erfolgt durch Studium des Lichtes, das der Stoff bzw. Körper emittiert oder absorbiert.

Newton erklärte die Erscheinung der astronomischen Refraktion, d.h. der Brechung von Stahlen der Himmelskörper in den Schichten der Erdatmosphäre.

1673 machte Newton auf der Sitzung der Royal Society eine Mitteilung über seine Theorie des Lichtes und der Farben. Er zeigte, dass das weiße Licht aus der Mischung von monochromatischen Strahlen verschiedener Farbe besteht. 1704 wurde das Hauptwerk Newtons auf dem Gebiet der Optik «Optik oder eine Abhandlung über die Reflexion, Brechung, Krümmung, und die Farben des Lichtes» veröffentlicht.

Newtons Ansichten auf die Lichterscheinung entstanden in Polemik mit Robert Hooke. Die beiden Wissenschaftler hatten anfangs verschiedene Vorstellungen von den Erscheinungen des Lichtes und der Farben. Robert Hooke kritisierte einige Newtons Ideen auf diesem Gebiet. Newton empörte sich äußerst und zog sich aus der öffentlichen Diskussion zurück.

In großen Zügen enthielt Newtonshe Theorie über Licht und Farben sowohl Korpuskel – als auch wellenbegriffe.

Newton war der Meinung, einzelne Lichtstrahlen unveränderliche Eigenschaften haben und das Licht aus unveränderlichen und atomähnlichen Lichtteilchen bestehe. Der Eindruck der Farben entsteht (so nach Newton) durch Korpuskeln unterschiedlicher Größe. Damit machte er einen Schritt nach vorn im Vergleich zu Rene Descartes, der das Licht als Bewegung in Materie betrachtete und weißes Licht für ursprünglich hielt.

Nach Newton bewegen sich die Lichtteilchen unter Wirkung der okkulten Kräfte, die die Lichtteilchen anziehen bzw. abstoßen. Die Teilchentheorie ist nicht imstande mehrere Erscheinungen, z. B. die Interferenz oder Doppelbrechung zu erklären. Newtons Korpuskeltheorie erweckte einen heftigen Disput mit Christian Huygens, der auf der Wellentheorie des Lichtes bestand. Die Wellentheorie wurde zur herrschenden Lehre erst Anfang des 19. Jahrhunderts, nachdem Thomas Young diese Theorie experimentell bestätigt hatte. In weiterem wurden die Konzepte der Korpuskel - und Wellentheorie in der Quantenmechanik mathematisch vereint. Natürlich ist das moderne Photonenkonzept sehr weit von der Newtons Korpuskeltheorie entfernt.

Als Physiker wurde Newton in europäischen wissenschaftlichen Kreisen bekannt, nachdem er 1672 das Spiegelteleskop hergestellt hatte. Ein Exemplar des Spiegelteleskops übergab er der Royal Society. Bald darauf wurde Newton zum Mitglied dieser wissenschaftlichen Gesellschaft (Londoner Königliche Gesellschaft) gewählt.

Die Spiegelteleskope des Newtons und Gregory’s Systems fanden den fast hundert Jahre landen Einsatz in den wissenschaftlichen Forschungen. 1762 hat der große russische Gelehrte M.W. Lomonossow die vervollkommnene Konstruktion des Spiegelteleskops entwickelt. Diese Konstruktion besaß ein sehr einfaches optisches System, das nur einen konkaven Spiegel und Okular hatte. Die Newtonsche Konstruktion litt unter sphärischer Aberration, weil ihr Hauptspiegel nicht parabolisiert war. In der Lomonossows Konstruktion gab es diesen Mangel nicht.

Unter anderen Ergebnissen der wissenschaftlichen Arbeit Newtons auf dem Gebiet der Physik erwähnen wir ein Gesetz, das die Abkühlung fester Körper an der Luft beschreibt, sowie die von ihm abgeleitete Formel zur Abschätzung der Durchschlagskraft von Geschossen. Newton hat auch eine eigene Temperaturskala (Newton-Skala) erfunden.

Die wissenschaftliche Literatur enthielt bis zur letzten Zeit nur wenige Information von der Tätigkeit Newtons auf dem Gebiet der christlichen Theologie und der Alchemie. Inzwischen nahm diese Beschäftigung Newtons sehr viel Zeit in Anspruch. Zwischen 1689-1692 führte Newton einen theologischen Briefwechsel mit dem englischen Philosophen John Locke.

Er studierte gründlich die Bibel. In der Theologie trat Newton gegen Dogmen der Trinitätslehre auf. Als Fellow/Professor in Cambridge verstand er gut, dass es für ihn nicht ungefährlich war. Aus seiner Auffassung, dass Gott nicht dreifältig, sondern einheitlich sei, kam Newton zur Folgerung, dass Raum und Zeit das Sensorium Gottes sei, durch das er zu allen Zeiten und allen Orten zugleich wirksam ist.

Die theologischen Schriften Newtons konnten nur nach seinem Tod veröffentlicht werden.

Es mag auf den ersten Blick als unmöglich erscheinen, dass sich der große Physiker und Autor des Gravitationsgesetzes Newton neben der Planetenbewegung zugleich mit der Suche nach dem Stein der Weisen beschäftigte, von dem man verschiedene Wunder erwartete. Aber das nur auf dem ersten Blick.

Newton hat die zahlreichen alchemistischen Schriften von verschiedenen Autoren gründlich studiert. Und das nicht aus scholastisch-religiösen Gründen. Er hat das in der Hoffnung getan, eine allumfassende und zusammenhängende Lehre daraus ableiten zu können. Sein Traum war, eine einheitliche Lehre über ein zusammenhängendes Ganzes zu schaffen. Deshalb machte Newton den Versuch, die Alchemie mit der Mechanik in Übereinstimmung zu bringen. Jedoch hat er seine alchemistische Beschäftigung verborgen gehalten.

Der Newton-Biograph Richard Westfall nannte die Alchemie als „erste Liebe Newtons“. Der Einfluß der alchemistischen Studien auf Newtons Forschungen ist zweifellos. In der Wissenschaft gibt es keine direkten und leichten Wege. Können Sie, geehrte Leserinnen und Leser, die Wissenschaftler aufzählen, deren Lehren und Ideen sich ohne Widersprüche entwickelten?

Newtons schriftlicher Nachlass war riesig. Der größte Teil des wissenschaftlichen Nachlasses befindet sich in der Cambridge University Library, sowie in den Archiven der Royal Society und der Bodleian Library in Oxford. Der Rest ist in mehreren Bibliotheken der Welt zerstreut. Viele der alchemistischen Handschriften Newtons wurden ersteigert und danach den Bibliotheken in Großbritannien, USA und Palästina übergeben. Der gesamte schriftliche Nachlass von Newton zählte mehrere Hunderte Bücher. Allein die zwischen 1967 und 1981 an der University of Cambridge gefundenen mathematischen Manuskripte Newtons bildeten acht Bände.

Und jetzt zu anderen Themen aus den Leben Newtons. 1688 wurde Newton zum Mitglied des britischen Parlaments (damals sog. Konvents) gewählt und dann weilte er zwei Jahre lang in London. Nebenhin wurde in diesem Jahr (1688) die «Deklaration der Rechte» angenommen, die zu einem der grundlegenden Dokumente der britischen Verfassung geworden ist.

Newton war immer stolz auf den Titel des Parlamentsmitglieders und besuchte pünktlich alle Sitzungen. Allerdings zeigte er nur wenige Aktivität in Besprechungen der Angelegenheiten von der Staatswichtigkeit. Man erzählte, dass Newton jedoch in einer der Sitzungen eine kurze Rede gehalten hatte. Hier ist Wortlaut der Rede: „Meine Herren, machen Sie bitte das Fenster auf, hier ist’s sehr schwül…“ Seitdem sind fast 350 Jahre verlaufen. Wer kann heute sich für die Echtheit der obenangeführten „Parlamentsrede“ verbürgen?

1695 hat Newton das Angebot vom Kanzler der englischen Schatzkammer Charles Montegue angenommen, die Umprägung der ganzen im Umlauf befindlichen Münze durchzuführten. Die bevorstehende Arbeit war ungeheuer schwierig, weil Finanzen und Geldumlauf durch die Kriege und Revolutionen stark desorganisiert wurden. Im Umlauf waren viele gefälschte Münzen. Der Freund und Verehrer Newtons Charles Montegue glaubte aber an den Verstand und das Wissen des Gelehrten. Durch Vermittlung seines Freundes wurde Newton der Wardein (Hüter) der Königlichen Münze in London. Im Laufe von zwei Jahren hat Newton die komplizierte und schwierige Arbeit für die Umprägung der Münze durchgeführt und dadurch den großen Beitrag zur Verbesserung der Finanzen Englands geleistet. 1699 wurde Newton zum «Master» (Hauptdirektor) der Königlichen Münze mit großem Gehalt ernannt. Bald darauf verließ er den Lehrstuhl an der Cambridge Universität. Damit war seine Tätigkeit als Wissenschaftler faktisch beendet.

1703 wurde Newton zum Präsidenten der Royal Society gewählt. Diese Position besaß er bis zum Ende seines Lebens. 1705 wurde Newton von Königin Anne Stewart zur Ritterwürde geschlagen.

Das Amt des «Masters» der Königlichen Münze bekleidete Newton bis zum Jahr 1725. Zu seinem Lebensende war er ein wohlhabender Mann, aber er sparte und zählte nie das Geld. Newton war so freigebig, dass er seine Freunde und Verwandten einfach mit Geld beschenkte. Aus eigenem Geld zahlte Newton die Stipendien für die sich mit Wissenschaften beschäftigten jungen Leute. Er hat für die Kirchengemeinde, wo er geboren wurde, eine wesentliche Geldsumme gespendet.

Die Zeitgenossen Newtons haben unter seinen persönlichen Eigenschaften vor allem die Bescheidenheit hervorgehoben. Keine Spur von dem Größenwahn. «Ich stehe hoch, nur weil ich auf die Schulter der Reisen gestiegen bin», sagte einst Newton. Dabei meinte er seine großen Vorgänger von Pifagoras und Archimedes an bis Kopernikus, Galilei und Kepler. Im Umgang mit Menschen war Newton freundlich, ohne jegliche Zeichen von dem Hochmut oder dem Dünkel. Er war ein bescheidener und ausgeglichener Mann, manchmal war zerstreut. Seine Herzensgüte trat in Erscheinung, als 1679 seine Mutter vor Typhus gestorben ist: wie eine bessere Krankenpflegerin verbrachte er Tage und Nächte bei dem Krankenbett, pflegte die Kranke und gab ihr Arzneien. Der Tod von Mutter brachte ihm einen tiefen Schmerz, den er lange durchgemacht hatte.

Seine Verhältnisse zu anderen Wissenschaftlern gestalteten sich aber nicht immer glatt. Newton konnte nicht die Kritik an seinen Veröffentlichungen ruhig vertragen. Häufig reagierte er auf Kritik sehr scharf. Die wissenschaftlichen Streite mit Leibniz, Hooke und Huygens haben wir erwähnt.

Die Einzelheiten des persönlichen Lebens von Newton sind uns unbekannt. Wir wissen nur, dass er keine eigene Familie hatte. Die wissenschaftlichen Interessen bildeten seinen Lebenssinn. Die Lebensbequemlichkeiten waren ihm gleichgültig.

In den letzten Lebensjahren machten ihm Blasensteine immer öfter zu schaffen. Sir Isaac Newton starb am 31. März 1727 in London. Am Tag seiner Beisetzung wurde die nationale Trauer in England erklärt. Die Beisetzung Newtons wurde unter großen Feierlichkeiten durchgeführt. Seine sterbliche Hülle ruht in der Westminster Abbei, wo viele andere hervorragende Persönlichkeiten Englands begraben sind.

Newton vollbrachte wahrhaftig eine große wissenschaftliche Heldentat, die seine Zeitgenossen und noch mehr die Menschen von nachfolgenden zwei Jahrhunderten in Staunen versetzte. Sir Isaac Newton gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten und Völker.

Newton zu Ehren sind die SI-Einheit der Kraft (Newton), die Newtonschen Axiome sowie die Newtoncotes-Formeln benannt. Außerdem tragen den Namen Newtons ein Asteroid (662) Newtonia und ein Mondkrater (Newton). Newtons Porträt wurde von 1978 bis 1984 auf dem englischen 1-Pfund-Geld schein gedruckt.

 

© Wladimir Kalanov, "Wissen ist Macht".
http://www.znaniya-sila.narod.ru/people/dd010_00.htm
Beim  Benutzungsfall  bitte  auf  die  Quelle  verweisen.

 

Archimedes Rene Descartes Leonhard Eiler M.W. Lomonossow D.I. Mendelejew Johannes Kepler Isaac Newton

 
 
Main page Favorites Contacts  News   About us Our plans References  Guestbook

 

 

 

 

   
Rambler's Top100 Рейтинг лучших сайтов категории Наука / Образование Рейтинг ASTROLAB


© KV